Mittwoch, 25. Mai 2016

Quer durch Island

Hallo Liebe Leser Nun ist der Film öffentlich und ich kann den fehlenden Text ergänzen.... oder noch besser..... Ich gebe euch einfach den Link zum Film. http://www.srf.ch/sendungen/sommerchallenge/in-wilder-natur-mit-dem-bike-quer-durch-island Schaut da rein und nehmt euch 25 Minuten Zeit wenn ihr Lust habt. Sportlicher Gruss Rolf

Montag, 9. Mai 2016

Endlich...........bald könnt ihr mehr erfahren!

Hallo Liebe Leser/innen Bald wird mein Projekt Island zu sehen sein. Reserviert euch den 18.05 um 23.15 Uhr auf SRF 2. http://www.sport-trend-shop.ch/detailinformationen-event/quer-durch-island-mit-dem-bike.html falls ihr den Termin verpasst wird die Sendung sicher auch wiederholt. Im Internet könnt ihr den Film auch runterladen. Sucht nach den Sommer-Challenge und SRF, dann findet ihr den Film. Bin selbst gespannt!! Sportliche Grüsse Rolf

Donnerstag, 23. Juli 2015

Zeitungsbericht


Jetzt bin ich aber wirklich selber gespannt auf den TV Beitrag.... Ich werde diesen vor der Ausstrahlung nicht ansehen können!!!

Freitag, 17. Juli 2015

...und weiter geht die Reise.....


Freitag, 03.07.

Es wartete ein verhältnismässig warmer trockener Morgen und wir kamen schon fast ins Schwitzen im Zelt mit den Schlafsäcken. Also nichts wie raus und das gute Wetter nutzen. Wir frühstückten wieder Outdoor und dann hiess es bereit machen für einen weiteren Challenge-Tag. Heute steht eine lange Reise vor uns und wir wissen noch nicht genau wie diese verlaufen wird. Unterwegs warten einige noch nicht abzuschätzende Hindernisse!! Durch den extrem langen und strengen Winter sind einige Wege und Durchgänge noch immer unpassierbar. Ich will aber nicht einfach umdrehen sondern möchte mich vergewissern, dass es so ist. Oft habe ich schon erlebt, dass es nur halb so „schlimm“ ist wenn man vor Ort steht!

Leider ist der erste Teil des Tages eine Asphaltstrasse, aber die Fun-Pisten; sprich Schotterstein und Off-Roadwege kommen schon bald! Wie von Island bekannt, wechselt das Wetter schnell und so holten uns die Regenwolken auch bald ein. Aber so fehlt mir die Abwechslung auch nichtJ.

Der Weg nach Landmannalaugar war eindrucksvoll, ja sogar richtig skurril mit den Lavalandgesteinsformen, den Schneefeldern und doch auch grünen moosbewachsenden Flächen. Die Landschaft wirkt schon fast mystisch und gezeichnet. Definitiv auch was fürs Auge. Der Untergrund war steinig und durch den Lavasand, welcher sehr fein ist, anspruchsvoll zum Fahren. Zudem ging es ständig auf und ab und die Muskulatur von mir musste Höchstleistung erbringen. Es machte mir aber auch Spass und ein Grinsen ist allgegenwärtig. In Landmannalaugar (der besagt heiklen Stelle) orientierten wir uns bei Einheimischen betreffend den Wegbedingungen. Leider war ein Teil unserer geplanten Route wirklich nicht passierbar, es lag noch zu viel Schnee und Wasser!….so ein JAMMER!!. Wir entschieden uns für einen anderen Weg und legten dann nochmals ca. 20 Km zurück. Heute gab es gut 165 Kilometer mit Schotterstrassen und Gegenwind! Der Tag hinterlässt Spuren am Körper und ich bin froh als wir unser Nachtlager aufschlugen irgendwo in der Pampa. Wieder ein Tag geschafft, waschen am kleinen Bach der leider nicht gerade heiss ist und ich freue mich auf das Outdoornachtessen. Auch wenn das Zelten im mitten von nichts kein Idealer Ersatz für ein warmes Hotel mit Dusche ist, hat es eben auch sein Flair. Die Idylle, die Stille und die Umgebung entschädigen für vieles und das ist ja auch die Challenge. So freue ich mich auf meine Erholung und die weiteren Überraschungen, welche wir erleben werden.

 
Samstag 04.07.

Der erste Blick aus dem Zelt geht in die Weite der Landschaft, welche von grünen Wiesen und Schneeflecken gezeichnet ist. Island ist schon das Land der Kontraste, herrlich! Aufstehen und Verpflegen, ich spüre die Kilometer der letzten Tage schon in meinem Körper. Die Beine bewegen sich träger, der Rücken und die Hände tun von den vielen Schotterstrassen und deren Schläge etwas weh, alles muss sich erst wieder daran gewöhnen, dass die Ruhe vorbei ist. Die Zeichen der langen Reise zeigen sich nun. …aber nichts desto trotz, die Reise geht weiter immer Richtung Süden. Ein wunderbarer Pfad durch die Lava und Steinwüste zieht sich durch das Hochland. Das ist Mountainbiken pur, einige Flussdurchfahren gibt es zu bewältigen und die können schon mal 30-40 Meter breit sein. Ich fahre nie da wo die Autos fahren, denn da sind die Flüsse am Tiefsten. Ich suche mir einen guten Einstieg und vor allem auch immer zwei, drei Ausfahrtsmöglichkeiten. Den mit der Strömung oder durch grössere Steine im Wasser werde ich oft von der geplanten Durchfahrtslinie gedrückt und muss eine neue Ausfahrt im Blick haben. Lange Zeit zum Überlegen habe ich dann nicht mehr sonst werde ich wirklich Nass! Mit meiner Ausrüstung werde ich normalerweise „fast“ nicht nass durch die Flüsse, was bei den Temperaturen schon ein grosser Vorteil ist. Ein Schneefeld stellt sich uns in den Weg, für mich mit dem Bike und den 3“ Reifen kein Problem, aber das Begleitfahrzeug beginnt sich einzugraben. Da heisst es wenden und einen Umweg in Kauf nehmen! Trotzdem kommen wir gut voran und ich geniesse die Landschaft und das Fahren in vollen Zügen. Wir bewegen uns runter von der Hochebene und die Vegetation nimmt wieder zu. Es hat wieder da und dort Schafe und manchmal begleiten mich Islandponys ein Teilstück auf meinem Weg. Der Wind hat stark zugenommen und kommt direkt von vorne. Jetzt muss ich den Druck auf den Pedalen deutlich erhöhen.

Nun kommt die Frage…Komme ich rechtzeitig beim Leuchtturm am südlichsten Punkt an? Das verrate ich euch noch nicht sondern verweise gerne auf den Fernsehbericht der Sommer Challenge bei SRF 2 im September. Ich will ja die Spannung erhalten!

 

Ich bin selber gespannt …..auf die Sendung ;-)!


Donnerstag, 16. Juli 2015

Sommer Challenge 2015 / Across Iceland from North to South

Montag, 29.6.

Abreise nach Island mit viel , sehr viel Gepäck und Vorfreude geht es nun los. Ich hatte das Gefühl mit soviel Gepäck könnte ich ein halbes Jahr in Island verbringen. Nur ist es eben viel Material wenn man für Sommer und "Winter, trocken und Nass Sportkleider fürs Mountainbiken und Laufen dabei haben muss. Zudem kommt noch Zelt, Schlafsack und die passende Matte welche für eine tiefen Schlaf sorgen dazu. Gepäcklimite von 3 Reisenden bis auf 1.2 Kilo ausgenutzt...Präzision ;-)!
Mit Verspätung und ziemlich müde kamen wir morgens um 02.00 Uhr im Hotel in Reykjavik an.....und es war noch immer hell da oben :-)!

Dienstag, 30.6.

Nach einer kurzen Nacht stärkten wir uns zuerst mit dem Frühstück. Danach nahmen wir die ersten Vorbereitung in Angriff; Velo aus Koffer auspacken und Startklar machen, Einkaufsliste vervollständigen und letzte Besprechungen mit dem ganzen Team (Hilnur unser isländischer Guide, Marcel der Kameramann und Sven der Regisseur). Leider ging ein Teil beim Bike kaputt und so mussten wir zuerst eine Bikewerkstatt aufsuchen. Glücklicherweise wusste Hilnur ein Trek-Shop und dort wurde uns sehr freundlich geholfen. Unser nächster Stopp war dann ein grosser Foodstore wo wir uns für die nächsten 5 Tage fürs Outdoorleben eindeckten. Und dann ging’s los……ich werde langsam kribbelig!! …….wir fuhren an den Start hoch oben im Norden. Ein schöner Leuchtturm war unser Ausgangspunkt. Es war bereits 20.15 Uhr, sehr windig (ca. 50 km/h) und nur noch 7 Grad. Welcome in ICELAND! Beim Startinterview klapperten die Zähne schon etwasJ. Dann ging es endlich los und das Abenteuer war lanciert. Die 67 km mit Rücken- und Seitenwindwind waren zum  schnell bewältigt und dank der langen Helligkeit um diese Jahreszeit in Island war es auch noch wie mitten im Tag. Nach 2,5 Stunden erreichten wir unser erstes Nachlager. Nun hiess es aber noch Zelte aufstellen, Duschen und Kochen, dies immer noch bei herrlicher Abend-Sonnen-Stimmung. Die Nachtruhe begann dann um 00.30 Uhr und uns fielen die Augen nur so zu.

 
Mittwoch, 01.07.

Leise regelte es aufs Zeltdach……hmm wie dieser Tag wohl werden wird? Es ist immer noch frisch (6-7°C), also nix mit kurzen Hosen für mich. Das Frühstück unter dem Vordach des Anhängers war à-la-à free-style…..free weil draussen und style…..weil sehr improvisiertJ. Für mich heisst es ab in die warmen Funktionskleider und in die regenfesten Kleider. Das Filmteam nahm fleissig auf und hielt diese Momente in Bildern fest. Heute nehme ich die Strecke Richtung Süden ins Hochland in Angriff……..nach etwa 2 Stunden hellte es auf und sogar die Sonne guckte hervor. Anlass für mich bei der Pause sich den regen Kleidern zu entledigen. Wir kamen dem Hochland näher und näher, dies sah man auch den Strassen an; sie wurden holpriger und löchriger und die Umgebung wechselte von grün auf grau und schwarz. Jetzt war die Landschaft so richtig schroff, unberührt und mit einer Weite wie im Niemandsland. Wieder wechselte das Wetter, der Regen war wieder unser Begleiter und der stürmische böige Gegenwind brachte Rolf so richtig ins Schwitzen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit halbierte sich fast gegenüber den ersten 67 km. Dazu kamen auch noch ein paar Flüsse der grösseren und kleineren Art, welche zu durchqueren waren. Der Schnee lag zum Greifen nah. Nach ca. 130 km und 1500 Höhenmeter erreichten wir gegen 18.00 Uhr unser zweites Nachtlager. Hveravellir mit Hot Springs aber das war das einzig heisse an diesem Ort. Es ist schon speziell wenn man nach einem knapp 10 Stunden Velotag nicht in ein Hotelzimmer kann und sich dort erholen darf....keine Dusche und kein bequemes Bett!!! Wenn man erst das Zelt aufstellen muss, dann bei Nieselregen das Nachtessen draussen vorbereitet und erst der Schlafsack trocken und warm ist. Die ersten 24 Stunden der Challenge waren vorüber und wir konnten uns heute früher in den warmen Schlafsack legen. Ein schönes Gefühl so eingemummelt aufzuwärmen und dem Regen zu lauschen.

Donnerstag 02.07.

Frühstück im Regen, Frühstück in der Kälte……so startete dieser Tag oben im Hochland. Was bringt wohl der heutige Tag?? Nach dem wir uns alle gestärkt und alles zusammen gepackt hatten, meinte es Petrus gnädig mit uns und der Regen hörte auf. Über coole Trails schlängelte sich der Weg durch die einmalige Vulkanlandschaft Islands. Mal rauf, mal runter, über Stock und Stein und das zwischen zwei der grössten Gletscher Europas. Der Schnee begleitet mich links und rechts am Strassenrand und manchmal verlasse ich den Weg um Schneefelder auszuweichen. Nach ca. 4 Stunden machte ich einen halt für eine Stärkung in the middle of know-where. Es geht heute immer wieder raus und runter und teilweise musste ich kräftig in die Pedalen treten um die Pässe zu bezwingen. Während einer Abfahrten bekam ich dann Begleitung; eine Herde Islandpony von ca. 20 Tieren galoppierten im gleichen Tempo mit. Unten im Flussdelta angekommen wechselte das Terrain von Schotter zu Teer. Der Weg führte am bekannten und sehenswerten Wasserfall Gulfoss vorbei. Leider wechselte auch das Wetter und die Dusche von oben war wieder in Betrieb. Bei Gegenwind kämpfte ich mich die letzten ca. 1 1/2 Stunden nach vorn. Zum Glück war es nicht mehr allzu weit und nach ca. 25 Kilometern waren wir am Ziel. Neben unserem Zelt hatte es einige Geysire die unregelmässig ihr heisses Wasser in die Luft schleuderten. Island ist eben schon ein Naturschauspiel von Feuer und Eis. Erst noch war links und rechts das ewige Eis und jetzt spritzt 80-100° warmes Wasser in die Luft und der Boden scheint zu kochen. Unglaublich diese Energie welche da aus dem Boden kommt....dass ist für mich faszinierend. Es folgt das übliche mit Zelt und essen....wir wollen ja den Blick auf meine Challange nicht verlieren.

Dienstag, 23. Juni 2015

Samstag, 20. Juni 2015

Islandprojekt 2015


Island Projekt 2015

 Der Countdown läuft und in 8 Tagen sitzen wir im Flieger in Richtung Island.

Was mache ich noch die nächsten Tage!?! Sicher ist, dass es keine ruhige Zeit wird. Es ist nicht mehr das Training, dass viel Zeit kostet sondern viel mehr das Organisieren vom Material, das Ausarbeiten des Weges, das Studium der Navigation und Landkarte.

Die Vorbereitungen des Formaufbaus sind gut gelaufen. Das Trainingslager auf der spanischen Insel war top und auch danach konnte ich ohne grössere Unterbrüche sauber trainieren. Klar wünscht man sich teilweise mehr Zeit….nicht unbedingt zum Trainieren sondern eher für die Erholung! Es ist nicht immer einfach, die passende Balance zu finden neben der Arbeit, dem Privatleben und der Vorbereitung auf ein solches Projekt. Ich sehe es aber als Privileg; ich habe die Gesundheit und die Möglichkeit, mir Projekte vorzunehmen und diese dann zu verwirklichen. Dies braucht im privaten Umfeld und auch vom Arbeitgeber viel Verständnis.

Beim Material ist es toll, dass ich auf die grosse bereits langjährige Unterstützung von vielen Firmen zählen darf.
Denn dem Material wird in Island eine entscheidende Rolle zukommen. Mit dieser Unterstützung komme ich preiswerter an Material und es erleichtert mir vieles.
Schlussendlich ist die Challenge aber auch eine ganz grosses Abenteuer und ein unvergessliches Erlebnis. Dafür lohnt es sich finanziell auch etwas unvernünftig zu sein;-) Die Erinnerungen sind für IMMER und unbezahlbar sein.

Sport Trend Shop und ELYSATOR helfen das Projekt zu realisieren. Pearl Izumi sorgt dafür, dass ich beim Sport passend bekleidet bin, egal ob trocken oder nass und auch an den Füssen begleitet mich Pearl. Nathan Rucksäcke garantieren, dass Verpflegung und anderes Material bequem transportiert werden kann. Zulupack hält mit den wasserfesten Rucksäcken und Taschen mein Material staubfrei und trocken. In der Regeneration kann ich auf McDavid vertrauen. Für die Navigation steht mir Garmin zur Verfügung. So bleibe ich auf dem richtigen Pfad. Vaude wird mit den Schlafsäcken, Zelte und Matten für einen guten Schlaf sorgen. Gerade bei Wind und Regen ist dies ein verlässlicher Partner. Damit mir nicht die Kraft ausgeh, greife ich auf die Produkte von Sponsor zurück. Damit zwischendurch auch etwas anderes als Pasta in den Magen kommt, werde ich Original Appenzeller Biberli mitnehmen. Beim Mountainbike habe ich mit TREK einen erfahrenen Partner, welcher ein spezielles Velo für so ein Projekt im Angebot hat. Speziell ist die Bereifung, die mit einer Breite von
3 Zoll hilft bei Schnee, Sumpf oder Kieswegen besser Vortrieb zu haben. In den Pausen und am Abend sorgt Schöffel mit ihren Produkten für das richtige Körperklima. Die Sonnen- und Windbrillen ste llt mir Shimano zur Verfügung.

Und mit all diesen „Zutaten“ wird dieses Projekt MEIN Erlebnis 2015.


Ich freue mi riiesig J

 

 

 

 

Montag, 30. März 2015

The Projekt!

Projekt ISLAND Challange 2015

Es gibt wieder etwas sportliches zu tun!!!


Freue mich RIESIG auf dieses Erlebnis!!

Freitag, 31. Oktober 2014


Ein ganz abnormales Weekend….

Habe ich hinter mir!

 

Damit ich für mein Umfeld besser zu ertragen bin habe ich mich im „Spät“sommer entschieden mir doch noch ein sportliches Ziel zu setzen. Durch meine Schwester habe ich erfahren, dass es einen neuen Trailmarathon geben wird von Ilanz nach Thusis…über 42 Km und 1790 Hm, TransruinaltaMarathon! Am Tag danach findet dann „einer“ der schönsten Läufe der Schweiz statt, Transviamlalauf von Thusis nach Donat mit 19 Km und 700 Hm… Zusammen ergeben diese beiden Läufe dann den Titel der Schluchtenkönigin bzw. des Schluchtenkönigs.

Zwei Läufe durch die schönen Schluchten in der bezaubernden Herbstlandschaft der Bergwelt. Was will MANN mehr ;-)! Ich habe mein Training verstärkt dem Laufen gewidmet und konnte im September noch zwei Wochen super trainieren in der Toskana. Aktivferien nennt man das doch!

Der Transruinalta-Marathon ist etwas Spezielles. Es wird im Einzelstart gestartet, den die Wege in den ersten 15 Km erlauben nur wenige Überholmanöver. Es gibt Verpflegungsposten und Getränkeposten aber keine Becher. Man ist unterwegs Selbstversorger, muss Wasser, Verpflegung, Karte, Pfeife usw. selber mitnehmen. Zum Glück habe ich meine Nathanrucksäcke welche kaum spürbar mich jeden Meter begleiten.

Samstagmorgen….Schon ein bisschen nervös stand ich als 10.er an der Startlinie, komisch alleine zu starten! Ein sehr schöner Trail, gespickt mit Wurzeln, Steinplatten, kleinen Bächen, Kieselpassagen und kurze Wiesenstücke führte durch die Ruinaltaschlucht ca. 12 Km dem Rhein entlang. Dann ein steiler, knackiger Anstieg einen Waldpffad hoch nach Versam, wieder ein Stück runter und über die grosse Brücke zum nächsten Anstieg. Bis dahin machten wir nur wenige Meter auf Asphalt, cool. Dann begann der zweite Aufstieg auf Feldwegen und an Alpen vorbei über den Pass und wieder runter nach Rhäzüns. Da wartete Bea in der Verpflegungszone mit Wasser und füllte den Trinkrucksack auf, in der Pause verpflegte ich mich etwas und schon ging’s weiter. Der längste Anstieg hoch zum Heinzerberg folgte; meist auf Waldwegen nahmen wir einen Hm nach dem Anderen. Dann, bei Km 30 erreicthe ich den höchsten Punkt und von nun an ging's meist bergab. Coupiert und sehr abwechslungsreich zogen sich die nächsten 6-7 Km an der Hügelflanke entlang. So um Km 36 hatte ich eine leichte Krise und war froh, dass ich mich bei der folgenden Bergab Passage wieder fangen konnte.  Die letzten 5 Kilometer schlängelten sich nochmals das Tal hoch, mit einigen sehr „gemeinen“ Anstiegen von 40-100 Hm, gaben mir diese fast den Rest ;-). Glücklich bin ich auf dem 3. Rang over all und als Katergoriensieger ins Ziel gelaufen.

 

Jetzt hiess es die Krämpfe in den Beinen loswerden, den Tank mit Energie auffüllen und RUHEN!

 

Schon mit etwas schweren Beinen stand ich am Sonntagmorgen am Start der 19 Kilometer. Ich habe mir vorgenommen langsam zu starten und mich nicht von anderen Teilnehmer leiten lassen. Falls möglich könnte ich in der zweiten Hälfte noch etwas aufdrehen. Ich fand schnell meinen Rhythmus und bei ca. Km 7, nach der Schluchtenpassage, entschied ich mehr Gas zu geben. Ich hatte einen Vorsprung von etwas mehr an 3.5 Minuten vom ersten Tag auf Iwan Schwarz welche es zu verteidigen gab und ich wusste, dass er jetzt vor mir lag. Ich konnte einige frische Athleten überholen was sehr motivierend war. Die letzten Kilometer versuchte ich wirklich nochmals Kräfte zu mobilisieren und drückte aufs Tempo. Nach knapp 1.5 Std. erreichte ich das Ziel….aber reichte es für den Sieg in der Gesamtwertung? Der Speaker spannte mich noch auf die Folter….aber dann verkündete er, dass ich einen Vorsprung von 1.5 Minuten ins Ziel retten konnte und der erste „Schluchtenkönig“ bin. SEHR zufrieden und auch überrascht,  dass ich so schnell unterwegs war, konnte ich die Siegerehrung abwarten und die Krone entgegen nehmen.

 

Danke dem OK welches 2 wirklich schöne Läufe organisierte und allen Helfer die uns das ermöglichten.

Donnerstag, 24. Juli 2014


Das Mountainbikerleben ist…….nicht immer einfach J!!

Ich bin ein Mountainbiker der ersten Stunde. 1987 kaufte ich mir ein leuchtgelbes Hercules Mountainbike mit Starrgabel, sage und schreibe 21 Gängen und die Reifen wurden mit 3.5 – 4 Bar gequält!. Das war zu der Zeit ein gutes Bike und mein ganzer Stolz. Darauf folgte das erste SPEZIALIZED Stumpjumper Modell und dann 1992 der TRAUM eines jeden Mountainbikers von damals …ein KLEIN attitude. Von 1992 bis 2014 kamen noch einige verschiedenste Modelle dazu, denke es waren so 15 an der Zahl ;-)! Mit Freude habe ich die Entwicklung der Technik verfolgt und mitgemacht, viel gelesen und möglichst ausprobiert. Ich liebe es mit dem Mountainbike die Waldwege entlang zu gleiten oder in den Singletrails den „Flow“ zu finden. Nicht zu vergessen ist die wunderschöne Bergwelt der Schweiz auf zwei Räder zu erleben und dabei Bergauf oder Talwärts die eine oder andere Herausforderung im Bereich Fahrtechnik und Kondition zu meistern. Dabei versuche ich bewusst die Natur zu respektieren, folge den Wegen und geniesse die Hindernisse, welche mir da geboten werden.

Klar sehe ich die Trails welche, ich mit dem Bike befahre auch als Wege, die ich Joggend oder Wandernd begehen kann und weiss, dass dies auch Mitmenschen tun. Weiter gibt es noch die Tierwelt möglichst in die Routenwahl, Geschwindigkeit und Geräuschkulisse einzubeziehen. All das macht das Mountainbikerleben aus und nicht immer einfach J!

Dies fordert natürlich den nötigen Respekt  anderen Wegbenutzern gegenüber wenn ich einem begegne. Freundlich grüssen, die Geschwindigkeit anpassen und das Lächeln auf meinem Gesicht muss ich nicht aufsetzten…den dies ist mir beim Biken schon fast gegeben. Meistens begegne ich offenen freundlichen Leuten, welche meine Freude teilen und ebenfalls mit einem Lächeln durch die Natur streifen. Ein, zweimal im Jahr treffe ich auf andere! Aber, ……aber ich glaube dass ist oft nicht mein Problem. Vermutlich bin ich dann einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und öffne beim Mitmenschen ein Ventil zum Ausschütten seines inneren Unmutes. C’est la vie ;-)

Liebe Biker-Kollegen, fährt auch mit Köpfchen, dann haben wir doch alle Platz. Ich freue mich auf meine nächste Fahrt.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Hallo Welt...........hörst du mich??


Es ist Abend und der Tag hat Spuren hinterlassen…Ab nach Hause der Feierabend ruft. Zeit sich noch etwas sportlich zu betätigen….wie so oft muss auch ich mir einen Schupf geben, den die erste Trägheit des Feierabend sagt „bleib zu Hause“. Nur meine Erfahrung sagt, wenn du dich jetzt auf deinen Hintern setzt, dann ist nichts mehr mit Sport. Also,  was gibt es schöneres als den Abend mit einer Joggingrunde durch das nahegelegene Schutzgebiet zu starten. Zu Hause angekommen, die Kleider gewechselt und die Turnschuhe geschnürt. Direkt vor der Haustüre geht’s los.
(Auch ich muss mich motivieren zum Training!!)

Bald sind die Häuser hinter mir und ich höre die Vögel „twittern“ (so sagt man das doch heute!) und sogar ein Kuck-uck ertönt in der Ferne. Vor mir sehe ich eine Walkerin, zehn Meter bevor ich auf sie auflaufe rufe ich kurz „nid verschrecke i chume“! Keine Reaktion. Als ich auf ihrer Höhe bin sieht sie erschrocken zu mir rüber und ich sehe die Kopfhörer in den Ohren. Klar kommt keine Reaktion wenn ich mich ankünden will. Lieber 3mal einen Schrecken kriegen beim Walken als einmal am Tag der Musik  unserer Mutter Natur zu lauschen. Was solls, jeder darf machen was ihm gefällt. Ich jogge weiter und nur 10 Minuten später kreuze ich auf einem 2 Meter breiten Weg einen Jogger. Der Jogger schenkt  mir kein Nicken, keinen Blick und scheint nicht zu erkennen geben dass man gleich einen Menschen trifft….auch da erkenne ich die Kopfhörer und versteh die Welt nicht mehr.

….Hallo Welt….hörst du mich?

Was geht in den Köpfen vor wenn man raus geht in die Natur, sich abschottet mit Kopfhörer und den Blick nicht offen hat für die Bewegungen und Töne die da draussen stattfinden. Da fliegen Mäusebussharde und weiter hinten streitet sich ein Milan mit einer Krähe. Im Bach steht ein Fischreiher und eben der Uhu erzählt auch seine Geschichte des Tages.

…..Nehmen die das auch wahr?....

Wer kann mir das beantworten?

Ich bin zufrieden wieder zurück am Haus angelangt und froh, konnte ich einmal mehr meinen inneren Schweinehund überwinden. Habe den Geschichten gelauscht und mein Geist runtergefahren. Danke Welt und Natur für dein abwechslungsreiches Programm.

Mittwoch, 11. September 2013

Herbstzeit

Etwas früher als geplant mache ich den Frühlingsputz und verkaufe mein MTB

http://www.velomarkt.ch/veloboerse.php?catid=6&subcatid=74&adid=199453

Vielleicht hat ja ein Leser Interesse daran....

Mittwoch, 14. August 2013

Explosion

Hallo meine Leser

Nach längerem hin und her was ich mit der angestauten Energie nun machen soll entschied ich mich 2 - 3 Läufe des 5 Tage Berglauf Cup zu bestreiten.
Am Montag stand ich gespannt an der Startlinie und sah viele bekannte Gesichter.....
Motiviert bin ich losgelaufen und hielt mich im Bereich auf wo ich denke, dass ich etwa hin gehöre.
Nach 2 Kilometer explodierte dann mein Motor und ich stand im wahrsten Sinn still. Nichts ging mehr.....ich konnte nur noch gehen und bin eigentlich den Berg hoch gegangen. Erst wollte ich mich an den Streckenrand setzten und ein wenig Trübsal blasen....
So ein fuc....... SORYY, für diese Schreibart!
Also, nichts desto trotz setzte ich meinen Weg fort da der Autoschlüssel im Rucksack beim ZIEL auf mich wartete. Dies war das einzige welches mich motivierte den Berg hoch zu kommen. Viele bekannte versuchten mich zu motivieren und ich soll Ihnen doch folgen. Nach 50 Meter war jeweils wieder Schluss und ich bin gelaufen. Einige konnten Ihren ersten Sieg gegen mich feiern, hatte ich doch mit einer Laufzeit von 30 Minuten gerechnet und nach 40 Minuten überquerte ich dann auch noch mal die Ziellinie.... Was solls! Jungs, geniesst euren Erfolg und ich komme wieder.
Ziemlich frustriert trat ich dann den Heimweg an. Wäre es vielleicht besser ich würde mich dem Grillieren und Wein trinken etwas mehr widmen!

Ich kanns besser!!! Mit den Gedanken bin ich dann am nächsten Tag wieder zum Start gegangen....
In meinem Kopf kreiste sehr viel!!
Ich startete sehr verhalten. Versuchte den Puls im Bereich des Marathontempos zu halten. So ging es schritt für schritt dem Ziel entgegen. Ich habe bestimmt nicht das erreicht was ich könnte. War aber im Ziel doch zufrieden wenigstens ein "normales" Tempo den Berg hoch gelaufen zu sein.

Ich weiss zur Zeit nicht wirklich was schlau ist zu tun!!

Bis bald..........



Montag, 22. Juli 2013

Der letzte Blick zurück....

Hallo zusammen
 
Ich brauchte erst ein wenig Zeit um meine Gedanken wieder zu sortieren und das Ganze ins richtige Licht zu setzen für mich.

 

Ich blende nochmals zurück: Ich hatte am Gigathlon drei gute Tage. Am dritten Tag wars nicht ganz mein Gelände mit den vielen Höhenmeter, aber mit dem abschliessenden Laufen konnte ich zeigen, dass ich nicht am Ende sondern eigentlich erst in der Mitte des Wettkampfes bin. Klar, haben all die Tage und die knappen 30 Stunden Einsatz auch an meiner Energie gesaugt...... Dies ist aber auch normal.

Tag 1: Ich staunte nicht schlecht wie hoch das Tempo angesetzt wurde auf dem Rennvelo gleich nach dem Start. Zu Beginn lies ich mich auf das Tempo ein, aber beim Anstieg in die Lenzerheide fuhr ich dann einfach meinen Rhythmus. Der Heidsee war brrrrrrrrrrrr kalt und so verwunderte es nicht, dass mich beim Ausstieg Krämpfe plagten. Meine Betreuer schickten mich dann los aufs Rothorn mit den Worten; geh dich jetzt erholen!!! Klar, kein Problem bei 12 Km und 1400 Höhenmeter! Na gut, ich bin nicht gerade den Berg hoch geflogen aber es war ok. Ich freute mich aufs Biken. Bei grosser Wärme nahm ich den Weg nach Chur unter die Räder. Leider plagten mich Magenprobleme und darum ging das Ganze nicht so flott wie gewünscht. Was solls, Chur kam näher und die Inlinestrecke bot dann keine grossen Probleme. Tag 1 war gut und ich füllte mich auch noch munter.

Tag 2: Die Taktik war klar, ich wollte beim Laufen möglichst weit vorne bleiben, damit ich dann beim Velo in der Spitze mitfahren konnte über die langen Flächen. Mein Plan ging auf und Alex und ich wechselten als erste Single vom Laufen aufs Velo. Es ging dann auch nicht lange bis von hinten die Schnellen kamen und wir in einer harmonierenden Gruppe die Flächen hinter uns brachten. Den Kerenzerberg fuhren wir gemütlich hoch, damit noch Energie für die letzten Km vorhanden blieben.
In der Spitzengruppe wechselte ich dann zum Schwimmen. Da machte mir die Sonne etwas zu schaffen und ich hatte Orientierungsschwierigkeiten. Da wir gegen die Sonne schwimmen mussten, sah ich die Bojen, welche uns den Weg zeigten, nicht immer und legte dann auch einmal eine extra Schlaufe ein!! Nun ab auf die Inline. Alleine bewegte ich mich in der Linthebene für etwa 30-32 km, leider hatte ich keinen Zug erwischt….Dann kamen von hinten 4 Athleten an denen ich mich anschliessen konnte bis ins Ziel. Mit stetigem Führungswechsel kommt man eben schon schneller und erholsamer ans Ziel! Jetzt noch Biken! Der erste Anstieg in den Meinrad hoch hat es in sich und die Sonne sah mich mit voller Kraft! In meinem Tempo fahrend schaffte ich den Pass und zu Zweit machten wir uns dann auf Richtung Einsiedeln.  Den Weg ins Bruni nahmen wir dann zu dritt unter die Räder und es ging ganz flott vorwärts. Den Pass hoch musste ich dann meine Begleiter ziehen lassen und allein erreichte ich die Passhöhe. Runter und über die Flächen konnte ich dann nochmals richtig gut Druck machen und fühlte mich schon besser als in den steilen Anstiegen! Mit Rückenschmerzen aber zufrieden erreichte ich die Fähre und dann 5 Km später auch das Ziel. Ich bin ganz zufrieden mit dem Tag und meine gemessenen körperlichen Werte zeigen an, dass ich die letzten 3 Monate nie bessere Werte hatte als jetzt! Freude :-)

Tag 3: Schon beim Start wusste ich, dass dieser Tag eher für die Berggeissen ist als für die Roller. Das Schwimmen war ok, hatte aber da schon „Probleme“ die ich nicht kenne. Auf dem Velo musste ich erst meinen Tramp finden und lies die Gruppen an mir vorbei ziehen. Stetig aber nicht im Temporausch erreichte ich den Brünig und dann den Sustenpass. Runter…....dass geht dann schon recht zügig!! Hihi. Beim Inlinen fragte ich mich erst, ob die Urner uns absichtlich auf den schlechtesten Strasse Bladen lassen, dann wurde der Aspalt besser und der Weg nach Flüelen kürzer J. Ausser einen kleinen Zusammstoss mit einem Auto kam ich gut über die Distanz. Ab aufs Bike; Schön einrollen und dann den Berg hoch….diese Steilheit sollte eigentlich den Gemsen vorbehalten bleiben. Wirklich gemütlich kämpfte ich mich den Berg hoch. Das ist nicht wirklich mein Gelände. Irgendwann…., nach laaaaaaaaanger Zeit war ich am höchsten Punkt und da gefällt es mir schon wieder besser. Zügig gings runter nach Brunnen. Verpflegt und begleitet von Mischa machten wir uns dann auf zum Schuelerreisli. Mit dem Schiff aufs Rütli und dann über Berg und Tal nach  Ennetbürgen. Die ersten steilen Anstiege nahm ich es gemütlich. Wir wurden überholt und abgehängt….Im welligen Gelände änderte sich dann aber dieses Bild. Läufer für Läufer sammelten wir wieder ein und ich konnte mit einer guten Laufzeit den heutigen Tag beenden.

 

Tag 4: Nach einer schlechten Nacht sprang ich ins Wasser des Vierwaldstättersee…..dass war es dann auch schon fast. Schon nach kurzer Zeit hatte ich eine „Panikattake“ und war eigentlich nur noch am strampeln damit ich über Wasser blieb. Kein klarer Gedanke ausser einer: Ich wollte nur noch eines….raus!! raus aus dem Wasser! Bleich und mit Angst im Gesicht stand ich schon kurze Zeit später mit Hilfe eines Kanu am Ufer. Erst noch froh draussen zu sein…..dann langsam realisierend was dies bedeutet!
 
Auf so was war ich nicht vorbereitet. Ich wusste nicht wie und was und schon 20 Minuten später gingen mir die Gedanken durch den Kopf wie ich doch....was ich und warum ich nicht....
Es ging vielleicht 10 Minuten und die Reise des Gigathlon war vorbei für mich. Ohne genau zu wissen wie dies geschah.
 
Nun, es ist wie es ist. Ich will nach vorne schauen ....
Bin selbst gespannt was mir das Leben weiter bietet.
 
Sportliche Gruessssssss
 

Donnerstag, 11. Juli 2013

Liebi Leser vo mim Blogg

Ihr merked scho, dass öpis nöd guet isch will ich zmitzt im Tag mich melde!

Hüt morge bin ich, ganz nach em Motto; Schmerze vergönd und Sieg bliibet für immer, an Start vom 4. Tag.

I ha den im Wasser es Problem gha wo ich mir nid chan erkläre.....

Zur Ziit isch einfach de Fruscht gross.

Was i chan segä: Ich bin GSUND!

Danke für all euri SMS und und und

Mittwoch, 10. Juli 2013


Hallo

Heute melde ich mich wieder!

Rolf hat jetzt schon die Tagesetappen zwei und drei hinter sich, Halbzeit!

Gestern hatte Rolf einen Supertag. Die Laufstrecke am Morgen konnte er mit dem Etappensieg beenden!
Weltklasse!
Auch auf der Velostrecke war ein Schnellzug unterwegs und die Gigathleten trafen schon sehr früh in Lachen ein. Dort war dann das ungeliebte Schwimmen an der Reihe, aber was macht ein Giga(a)thlet daraus? Einen 6. Etappenrang! Auch auf der Inlinestrecke war die Zeit voll im grünen Bereich, obwohl er mehr als die Hälfte der Strecke alleine unterwegs war.
Die Mountainbikestrecke war hart, weil sie einige kurze, giftigen Anstiege und eine anspruchsvolle Abfahrt beinhaltete. Am Ende Schaute der 5. Etappenrang und der 6. Zwischenrang! Was will der Athlet mehr?

Heute stand die Königsetappe auf dem Programm, das heisst Total 204 km mit 4850 Hm! Der Tag startete im kühlen Nass, leider war die Schwimmleistung nicht mehr wie gestern und Rolf handelte sich schon hier einen Rückstand  ein. Die Radstrecke war mit den Pässen Brünig und Susten eine Herausforderung, auch hier musste er ‚beissen‘, wer von den anderen aber nicht? Das Inlinen war kurz und schmerzlos. Doch die Bikestrecke war dann wieder nur für harte Kämpfer  37 km mit 1400 Hm. Der Anstieg war aber in zirka 12 km erledigt.
Die Laufstrecke konnte er heute mit der 6. Zeit abschliessen. Im Ganzen ergibt das den 11. Tagesrang und den immer noch sehr guten 7. Zwischenrang.

Zur Zeit wird er massiert und hofft, dass er sich gut regenerieren kann. Er will ja auch morgen wieder bei den schnellsten mithalten!

Gruss Beat



Montag, 8. Juli 2013


Hallo zusammen

Rolf hat den ersten Tag hinter sich gebracht!

Schon um 03:30 Uhr wurden wir durch den Wecker aus den Träumen geholt. Der Start erfolgte bei Tagesanbruch um 05:30 Uhr.
Bei guter Stimmung machte sich der Tross der Gigathleten auf den Weg Richtung Flims. Mitten drin befand sich Rolf.
Kurz vor 08:30 Uhr hatte er die 85 Kilometer und 1750 Höhenmeter mit dem Rennrad hinter sich gebracht und traf an 9. Stelle liegend in der Lenzerheide ein. Optimal! Das Schwimmen (3 km) im kühlen See löste bei Ihm leichte Krämpfe in den Beinen aus und deshalb war die Zeit nicht so gut, trotzdem verbesserte er sich auf den 8. Zwischenrang. Die Laufetappe (12 km/1400 Höhenmeter) führte zum höchsten Punkt des Gigathlons auf das Parpaner Rothorn. Erwartungsgemäss konnte Rolf sich nochmals um einen Rang verbessern. Mit der Bahn fuhr er dann wieder zur Talstation der Bergbahn.
Auf die Anspruchsvolle Bikestrecke von der Lenzerheide nach Chur (37km/1000 Höhenmeter) hat sich Rolf schon vorher gefreut. Hier konnte er den guten siebten Rang halten und mit auf die Rollerbladestrecke nehmen. Auf der Flachen Etappe (18 km/50 Höhenmeter) büsste Rolf lediglich einen Rang ein und steht auf dem ausgezeichneten 8. Rang.

Jetzt muss er sich regenerieren, damit er Morgen wieder Topfit am Start steht.

Gruss Beat

Sonntag, 7. Juli 2013

Alles Startbereit


Hallo zusammen,

für die nächsten paar Tage berichte ich Euch im Auftrag von Rolf von unseren Erlebnissen am Gigathlon. Der Start ist jetzt greifbar.

Heute haben wir in Chur alles Material geholt. Unser Fahrzeug ist bis unter das Dach beladen.

Für jede Wechselzone haben wir die Verpflegung, die Kleider alles mit Rädern bereitgestellt.

Jetzt herrscht eine gespannte Ruhe. Morgen geht es endlich los.

Darum ab ins Bett, damit Rolf Morgen fit ist!

Gruss Beat

Freitag, 5. Juli 2013

Unterstützung



Hallo Leser meines Blogs

Am Montag startet der Gigathlon und die Berge an Material stapelt sich im Haus und der Garage...

Meine Nachbarn werden denken....der zieht um!!

Denkt während dieser 6 Tage etwas an mich und sendet Energie.....Ich werde diese brauchen können auf meinem Weg.

Ihr dürft auch SMS schreiben und ich werde diese am Abend bestimmt lesen und mich freuen darüber....Es kann aber sein, dass ich nicht wirklich viele SMS zurück schreibe. Das heisst nicht, dass ich euch nicht schätze. Ich werde mich auf den Einsatz vom nächsten Tag konzentrieren und jede Nachricht bringt mich ein Stück weiter ans Ziel in Lausanne.

Drückt mir die Daumen......



Mittwoch, 3. Juli 2013

Helfer und Sponsoren

OHNE euch wäre die ganze Geschichte gar nicht möglich.

Der grösste Dank geht an meine Helfer
Beat der Organisator, Dirk mein Physio und Hampi der Velomech schlechthin begleiten mich während der ganzen Woche.
Unglaublich dieser Einsatz von EUCH.
Bea wird Freitag und Samstag zu uns stossen.

Sponsoren
Mein Arbeitgeber ELYSATOR Engineering AG ermöglicht mir die Trainingszeit sehr Flexibel zu gestalten und unterstütz mich auch finanziell. Mit diesem Engagement habe ich nicht gerechnet und ich danke 1000 mal.

Der Sport Trend Shop in Hinwil ist seit Jahren (m)ein treuer Begleiter. Hugo und das ganze Team geben alles. Organisieren Material, machen den Service bei den Velos und helfen wo sie können. Ich kann euch nur weiter empfehlen und weiss, dass ihr ein sehr wichtiges Puzzleteil seit für mich. Ohne euch würden meine Laufschuhe am Nagel hängen!

Mit Tobler Haustechnik konnte ich einen Kunden aus meinem beruflichen Umfeld für mein Projekt gewinnen und das freut mich sehr. Ich bin zuversichtlich für die weitere Zusammenarbeit.

Bisesti Sport sorgt dafür, dass ich nie Durst oder Hunger leiden muss. Die Trinkrucksäcke und Trinkgurte von Nathan sind einfach spitze. Weiter darf ich im Bereich Regeneration mit McDavid Produkten auf TOP Material zählen. Danke Res und deinem Team, dass ich auf euer Material zugreifen darf.


Supporter
Ribary AG,  Gipsergeschäft von Egg bei Zürich
Hydroplant, der Spezialist im Bereich Innenbegrünung
Berger Boilerservice, Der Boiler- und Solar- PROFI
casa technica, Landolt Gebäudetechnik AG
Fredell GmbH, ERP-Systeme und Programmierung

Das Team und ich möchten uns bei euch bedanken.