Dienstag, 23. Juni 2015

Samstag, 20. Juni 2015

Islandprojekt 2015


Island Projekt 2015

 Der Countdown läuft und in 8 Tagen sitzen wir im Flieger in Richtung Island.

Was mache ich noch die nächsten Tage!?! Sicher ist, dass es keine ruhige Zeit wird. Es ist nicht mehr das Training, dass viel Zeit kostet sondern viel mehr das Organisieren vom Material, das Ausarbeiten des Weges, das Studium der Navigation und Landkarte.

Die Vorbereitungen des Formaufbaus sind gut gelaufen. Das Trainingslager auf der spanischen Insel war top und auch danach konnte ich ohne grössere Unterbrüche sauber trainieren. Klar wünscht man sich teilweise mehr Zeit….nicht unbedingt zum Trainieren sondern eher für die Erholung! Es ist nicht immer einfach, die passende Balance zu finden neben der Arbeit, dem Privatleben und der Vorbereitung auf ein solches Projekt. Ich sehe es aber als Privileg; ich habe die Gesundheit und die Möglichkeit, mir Projekte vorzunehmen und diese dann zu verwirklichen. Dies braucht im privaten Umfeld und auch vom Arbeitgeber viel Verständnis.

Beim Material ist es toll, dass ich auf die grosse bereits langjährige Unterstützung von vielen Firmen zählen darf.
Denn dem Material wird in Island eine entscheidende Rolle zukommen. Mit dieser Unterstützung komme ich preiswerter an Material und es erleichtert mir vieles.
Schlussendlich ist die Challenge aber auch eine ganz grosses Abenteuer und ein unvergessliches Erlebnis. Dafür lohnt es sich finanziell auch etwas unvernünftig zu sein;-) Die Erinnerungen sind für IMMER und unbezahlbar sein.

Sport Trend Shop und ELYSATOR helfen das Projekt zu realisieren. Pearl Izumi sorgt dafür, dass ich beim Sport passend bekleidet bin, egal ob trocken oder nass und auch an den Füssen begleitet mich Pearl. Nathan Rucksäcke garantieren, dass Verpflegung und anderes Material bequem transportiert werden kann. Zulupack hält mit den wasserfesten Rucksäcken und Taschen mein Material staubfrei und trocken. In der Regeneration kann ich auf McDavid vertrauen. Für die Navigation steht mir Garmin zur Verfügung. So bleibe ich auf dem richtigen Pfad. Vaude wird mit den Schlafsäcken, Zelte und Matten für einen guten Schlaf sorgen. Gerade bei Wind und Regen ist dies ein verlässlicher Partner. Damit mir nicht die Kraft ausgeh, greife ich auf die Produkte von Sponsor zurück. Damit zwischendurch auch etwas anderes als Pasta in den Magen kommt, werde ich Original Appenzeller Biberli mitnehmen. Beim Mountainbike habe ich mit TREK einen erfahrenen Partner, welcher ein spezielles Velo für so ein Projekt im Angebot hat. Speziell ist die Bereifung, die mit einer Breite von
3 Zoll hilft bei Schnee, Sumpf oder Kieswegen besser Vortrieb zu haben. In den Pausen und am Abend sorgt Schöffel mit ihren Produkten für das richtige Körperklima. Die Sonnen- und Windbrillen ste llt mir Shimano zur Verfügung.

Und mit all diesen „Zutaten“ wird dieses Projekt MEIN Erlebnis 2015.


Ich freue mi riiesig J

 

 

 

 

Montag, 30. März 2015

The Projekt!

Projekt ISLAND Challange 2015

Es gibt wieder etwas sportliches zu tun!!!


Freue mich RIESIG auf dieses Erlebnis!!

Freitag, 31. Oktober 2014


Ein ganz abnormales Weekend….

Habe ich hinter mir!

 

Damit ich für mein Umfeld besser zu ertragen bin habe ich mich im „Spät“sommer entschieden mir doch noch ein sportliches Ziel zu setzen. Durch meine Schwester habe ich erfahren, dass es einen neuen Trailmarathon geben wird von Ilanz nach Thusis…über 42 Km und 1790 Hm, TransruinaltaMarathon! Am Tag danach findet dann „einer“ der schönsten Läufe der Schweiz statt, Transviamlalauf von Thusis nach Donat mit 19 Km und 700 Hm… Zusammen ergeben diese beiden Läufe dann den Titel der Schluchtenkönigin bzw. des Schluchtenkönigs.

Zwei Läufe durch die schönen Schluchten in der bezaubernden Herbstlandschaft der Bergwelt. Was will MANN mehr ;-)! Ich habe mein Training verstärkt dem Laufen gewidmet und konnte im September noch zwei Wochen super trainieren in der Toskana. Aktivferien nennt man das doch!

Der Transruinalta-Marathon ist etwas Spezielles. Es wird im Einzelstart gestartet, den die Wege in den ersten 15 Km erlauben nur wenige Überholmanöver. Es gibt Verpflegungsposten und Getränkeposten aber keine Becher. Man ist unterwegs Selbstversorger, muss Wasser, Verpflegung, Karte, Pfeife usw. selber mitnehmen. Zum Glück habe ich meine Nathanrucksäcke welche kaum spürbar mich jeden Meter begleiten.

Samstagmorgen….Schon ein bisschen nervös stand ich als 10.er an der Startlinie, komisch alleine zu starten! Ein sehr schöner Trail, gespickt mit Wurzeln, Steinplatten, kleinen Bächen, Kieselpassagen und kurze Wiesenstücke führte durch die Ruinaltaschlucht ca. 12 Km dem Rhein entlang. Dann ein steiler, knackiger Anstieg einen Waldpffad hoch nach Versam, wieder ein Stück runter und über die grosse Brücke zum nächsten Anstieg. Bis dahin machten wir nur wenige Meter auf Asphalt, cool. Dann begann der zweite Aufstieg auf Feldwegen und an Alpen vorbei über den Pass und wieder runter nach Rhäzüns. Da wartete Bea in der Verpflegungszone mit Wasser und füllte den Trinkrucksack auf, in der Pause verpflegte ich mich etwas und schon ging’s weiter. Der längste Anstieg hoch zum Heinzerberg folgte; meist auf Waldwegen nahmen wir einen Hm nach dem Anderen. Dann, bei Km 30 erreicthe ich den höchsten Punkt und von nun an ging's meist bergab. Coupiert und sehr abwechslungsreich zogen sich die nächsten 6-7 Km an der Hügelflanke entlang. So um Km 36 hatte ich eine leichte Krise und war froh, dass ich mich bei der folgenden Bergab Passage wieder fangen konnte.  Die letzten 5 Kilometer schlängelten sich nochmals das Tal hoch, mit einigen sehr „gemeinen“ Anstiegen von 40-100 Hm, gaben mir diese fast den Rest ;-). Glücklich bin ich auf dem 3. Rang over all und als Katergoriensieger ins Ziel gelaufen.

 

Jetzt hiess es die Krämpfe in den Beinen loswerden, den Tank mit Energie auffüllen und RUHEN!

 

Schon mit etwas schweren Beinen stand ich am Sonntagmorgen am Start der 19 Kilometer. Ich habe mir vorgenommen langsam zu starten und mich nicht von anderen Teilnehmer leiten lassen. Falls möglich könnte ich in der zweiten Hälfte noch etwas aufdrehen. Ich fand schnell meinen Rhythmus und bei ca. Km 7, nach der Schluchtenpassage, entschied ich mehr Gas zu geben. Ich hatte einen Vorsprung von etwas mehr an 3.5 Minuten vom ersten Tag auf Iwan Schwarz welche es zu verteidigen gab und ich wusste, dass er jetzt vor mir lag. Ich konnte einige frische Athleten überholen was sehr motivierend war. Die letzten Kilometer versuchte ich wirklich nochmals Kräfte zu mobilisieren und drückte aufs Tempo. Nach knapp 1.5 Std. erreichte ich das Ziel….aber reichte es für den Sieg in der Gesamtwertung? Der Speaker spannte mich noch auf die Folter….aber dann verkündete er, dass ich einen Vorsprung von 1.5 Minuten ins Ziel retten konnte und der erste „Schluchtenkönig“ bin. SEHR zufrieden und auch überrascht,  dass ich so schnell unterwegs war, konnte ich die Siegerehrung abwarten und die Krone entgegen nehmen.

 

Danke dem OK welches 2 wirklich schöne Läufe organisierte und allen Helfer die uns das ermöglichten.

Donnerstag, 24. Juli 2014


Das Mountainbikerleben ist…….nicht immer einfach J!!

Ich bin ein Mountainbiker der ersten Stunde. 1987 kaufte ich mir ein leuchtgelbes Hercules Mountainbike mit Starrgabel, sage und schreibe 21 Gängen und die Reifen wurden mit 3.5 – 4 Bar gequält!. Das war zu der Zeit ein gutes Bike und mein ganzer Stolz. Darauf folgte das erste SPEZIALIZED Stumpjumper Modell und dann 1992 der TRAUM eines jeden Mountainbikers von damals …ein KLEIN attitude. Von 1992 bis 2014 kamen noch einige verschiedenste Modelle dazu, denke es waren so 15 an der Zahl ;-)! Mit Freude habe ich die Entwicklung der Technik verfolgt und mitgemacht, viel gelesen und möglichst ausprobiert. Ich liebe es mit dem Mountainbike die Waldwege entlang zu gleiten oder in den Singletrails den „Flow“ zu finden. Nicht zu vergessen ist die wunderschöne Bergwelt der Schweiz auf zwei Räder zu erleben und dabei Bergauf oder Talwärts die eine oder andere Herausforderung im Bereich Fahrtechnik und Kondition zu meistern. Dabei versuche ich bewusst die Natur zu respektieren, folge den Wegen und geniesse die Hindernisse, welche mir da geboten werden.

Klar sehe ich die Trails welche, ich mit dem Bike befahre auch als Wege, die ich Joggend oder Wandernd begehen kann und weiss, dass dies auch Mitmenschen tun. Weiter gibt es noch die Tierwelt möglichst in die Routenwahl, Geschwindigkeit und Geräuschkulisse einzubeziehen. All das macht das Mountainbikerleben aus und nicht immer einfach J!

Dies fordert natürlich den nötigen Respekt  anderen Wegbenutzern gegenüber wenn ich einem begegne. Freundlich grüssen, die Geschwindigkeit anpassen und das Lächeln auf meinem Gesicht muss ich nicht aufsetzten…den dies ist mir beim Biken schon fast gegeben. Meistens begegne ich offenen freundlichen Leuten, welche meine Freude teilen und ebenfalls mit einem Lächeln durch die Natur streifen. Ein, zweimal im Jahr treffe ich auf andere! Aber, ……aber ich glaube dass ist oft nicht mein Problem. Vermutlich bin ich dann einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und öffne beim Mitmenschen ein Ventil zum Ausschütten seines inneren Unmutes. C’est la vie ;-)

Liebe Biker-Kollegen, fährt auch mit Köpfchen, dann haben wir doch alle Platz. Ich freue mich auf meine nächste Fahrt.